Allgemein

Poker Hall of Fame

Bei der Abstimmung um die Poker Hall of Fame dürfte es spannend werden in diesem Jahr. Daniel Negreanu – DER Dominator der Pokerszene ist endlich nominiert und hat gute Chancen zu gewinnen. Aber auch Mike Matusow und Jen Harman sind heiße Anwärter auf den Titel.
So manch einer dürfte sich fragen, warum in Daniel Negreanu es erst in diesem Jahr geschafft hat nominiert zu werden. Nun, man muss mindestens 40 Jahre alt sein. Dies ist eines der Kriterien um in die Poker Hall of Fame aufgenommen zu werden.
Mike Matusow, Huck Seed, Chris Bjorin, Humberto Brenes und auch Jen Harman dagegen waren bereits in vorangegangenen Jahren nominiert.

Die 21 noch lebenden Mitglieder der Poker Hall of Fame und 20 Journalisten stimmen nun ab. Ein oder auch zwei werden dann am Ende nominiert.

Hier sind die Kriterien für die Aufnahme in die Poker Hall of Fame :

– Der Spieler muss gegen starke Gegner gespielt haben.
– Der Spieler muss mindestens 40 Jahre als sein.
– Der Spieler muss um hohe Beträge gespielt haben.
– Der Spieler muss konsistent gut gespielt haben und respektiert sein.
– Der Spieler muss sich über die Zeit bewährt haben.
– Oder für Nicht-Spieler: Er muss zum Wachstum und Erfolg von Poker mit anhaltenden positiven Ergebnissen beigetragen haben.

Und dies ist die Liste der Nominierten :

Spieler Titel Turniergewinne
Daniel Negreanu 8 $29.796.380
Mike Matusow 4 $9.015.656
Huckleberry Seed 4 $7.612.989
Ted Forrest 7 $6.235.104
Humberto Brenes 2 $6.136.685
Chris Bjorin 2 $5.535.053
Bruno Fitoussi 0 $2.747.020
Jen Harman 2 $2.707.477
Jack Mcclelland – $132.223
Bob Hooks – –

 

Titan Poker

$100k-Highroller der Seminole Poker Open

Am Tag 1 beim $100k-Highroller-Turniers der SHRPO  gab es ein regelrechtes Durcheinander. In der vergangenen Nacht wurde es dann jedoch ohne weitere Komplikationen beendet. Am Ende holte sich Jake Schindler den Titel und das damit verbundene Preisgeld.

Hier kurz die Eckdaten :
<h2>Mitspieler: 9</h2>
Buy-In: $97.500 + $2.500
Preispool: $927.500 ($50.000 added)
Sieger: Jake Schindler ($570.375)

Und hier die Top 3:
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Jake Schindler</td>
<td>$570.375</td>
</tr>
<tr>
<td>Ryan Fee</td>
<td>$307.125</td>
</tr>
<tr>
<td>Scott Seiver</td>
<td>$50.000</td>
</tr>
</tbody>
</table>

Final Table EPT Barcelona

Beim Final Table der EPT in Barcelona sind die deutschen Spieler stark vertreten. Gleich drei deutsche Spieler sind am Final Table vertreten.
Hier die beiden wichtigsten Eckdaten :

Buy-In: €4.850 + €450
Preispool: €7.255.000

Und hier die acht Spieler, die es an den Final Table geschafft haben :
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Hossein Ensan</strong> (DE)</td>
<td>10.295.000</td>
</tr>
<tr>
<td>Samuel Phillips (MX)</td>
<td>9.035.000</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ji Zhang</strong> (DE)</td>
<td>6.480.000</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Andre Lettau</strong> (DE)</td>
<td>5.405.000</td>
</tr>
<tr>
<td>Slaven Popov (BG)</td>
<td>3.720.000</td>
</tr>
<tr>
<td>Andrey Shatilov (RU)</td>
<td>3.675.000</td>
</tr>
<tr>
<td>Kiryl Radzivonau (BY)</td>
<td>3.420.000</td>
</tr>
<tr>
<td>Andrea Dato (IT)</td>
<td>2.825.000</td>
</tr>
</tbody>
</table>

Brisantes Urteil zum Thema Pokersteuern

Pokergewinne unterliegen in Deutschland der Umsatzsteuer, zu diesem Schluß kommt nun das Finanzgericht in Münster. Und nun kann ein professioneller Pokerspieler mit seinen Gewinnen der Umsatzsteuer unterliegen.

Doch beginnen wir am Anfang :

Jens Vörtmann ist ein Pokerspieler. Und über mehrere Jahre hinweg gab es seine Pokergewinne bei der Steuererklärung nicht an. Daraufhin wurden seine Umsätze vom Finanzamt geschätzt und mit dem üblichen Satz von 19% belegt. So setzte das Finanzamt für 2006 Umsätze von 26.460 Euro und für 2007 von 61.000 Euro an.
Die Sache ging vor Gericht. Das Finanzgericht gab nun dem Finanzamt recht, da Vörtmann professionell Poker spielte und deswegen als Unternehmer zu betrachten sei (Az. 15 K 798/11 U).

Und dieses Urteil könnte wahrlich interessant werden. Der Kläger muss laut diesem Urteil auf Pokergewinne Umsatzsteuer zahlen. Es könnte also für alle Pokerspieler ernst werden.

Das Gericht hat jedoch eine Überprüfung durch den Bundesfinanzhof zugelassen. Noch scheint also nicht alles verloren. Nun bleibt abzuwarten was hier passieren wird.

Übernahme von Pokerstars

Im Juni schlug diese Nachricht in der Pokerszene wie eine Bombe ein : Pokerstars wird übernommen. Amaya Gaming übernimmt PokerStars.
Und wer bitteschön kannte vorher schon Amaya Gaming ? Und mittlerweile ist der Name in aller Munde.

Es war zwar nur reine Formsache, doch trotzdem : Die Shareholder von Amaya Gaming mussten dem Kauf noch zustimmen. Und genau dies passierte nun in dieser Woche. Damit steht der Übernahmen nun nichts mehr im Wege.
Der komplette Deal soll bis 30.September getätigt sein. Dann sollen 4,5 Milliarden Dollar sofort gezahlt werden und weitere 400 Millionen Dollar sollen dann über die nächsten 30 Monate nachfließen. Das Geld kommt über eine Kaptialerhöhung und über Kredite.

Doch kommen wir zur vielleicht wichtigsten Frage . Was bedeutet diese Übernahme für die Spieler ?

Die Spieler von Full Tilt und auch Pokerstars werden zunächst beim täglichen Spielen nichts von der Übernahmen bemerken. 2015 soll es dann jedoch richtig losgehen : Amaya Gaming will Pokertars und Full Tilt mit Online-Kasinos, Mobile-Kasinos und Wettbörsen erweitern.
Und auch den amerikanischen Markt will man so schnell wie möglich erobern. Man weiß jedoch dass die amerikanischen Behörden nicht die schnellsten sind. Daher kann man davon ausgehen, dass es hier noch ein bisschen dauern wird.
Amaya Gaming ist an der Börse dotiert. Und wie man sich vielleicht denken kann , hat die Aktie seit April mächtig an Fahrt zugelegt. Vielmehr hat sie sich vervierfacht.
Nun bleibt abzuwarten wie es für das kanadische Unternehmen weitergehen wird und ob man ein global Player in absehbarer Zukunft wir

Nach der WSOP

Nach der WSOP ist bekanntlich vor der vor der WSOP. Die ganz großen Pokerturniere sind gerade – nennen wir es einmal in der Sommerpause – und erst im Spätsommer geht es mit den großen Pokerturnieren weiter. Mit über 60 Turnieren ist die WSOP ein gigantisch großes Pokerturnier und die Ergebnisse der WSOP haben massgeblich Einfluss auf die Spielerranglisten des jeweiligen Jahres.

Bei der Rangliste “Spieler des Jahres 2014″ ist momentan der aus Russland stammende Alex Bilokur ganz vorne zu finden. Um diesen Platz zu erreichen halfen ihm sein  Bracelet (beim $10k-Pot-Limit-Hold’em) und 13 weitere Cashes .  Aber noch sind es ja 5 Monate und der Titel ist ihm  keineswegs sicher, da sich einige Spieler in Schlagdistanz befinden.

Hier die besten 5 Spieler bei der Wertung ” Spieler des Jahres 2014 ” :
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Rang</strong></td>
<td><strong>Spieler</strong></td>
<td><strong>Punkte</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>1</td>
<td>Alex Bilokur</td>
<td>1.071</td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td>Keven Stammen</td>
<td>1.001</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>Dan Smith</td>
<td>968</td>
</tr>
<tr>
<td>4</td>
<td>Scott Seiver</td>
<td>954</td>
</tr>
<tr>
<td>5</td>
<td>Daniel Negreanu</td>
<td>946</td>
</tr>
</tbody>
</table>
Dann gibt es da noch die 3 Jahres Wertung. Hier sieht der momentane Stand wie folgt aus :
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Rang</strong></td>
<td><strong>Spieler</strong></td>
<td><strong>Punkte</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>1</td>
<td>Dan Smith</td>
<td>4.016</td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td>Ole Schemion</td>
<td>3.856</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>Daniel Negreanu</td>
<td>3.766</td>
</tr>
<tr>
<td>4</td>
<td>Byron Kaverman</td>
<td>3.548</td>
</tr>
<tr>
<td>5</td>
<td>Alex Bilokur</td>
<td>3.386</td>
</tr>
</tbody>
</table>
Eine noch sehr interessante Wertung wie wir finden ist die Wertung : All Time Money. Wer ist also der erfolgreichste Turnierspieler der Welt. Hier die momentanen Top 5 :
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Rang</strong></td>
<td><strong>Spieler</strong></td>
<td><strong>Turniergewinne</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>1</td>
<td>Tobias Reinkemeier</td>
<td>9.618.000</td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td>Philipp Gruissem</td>
<td>9.461.000</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>Pius Heinz</td>
<td>8.980.000</td>
</tr>
<tr>
<td>4</td>
<td>Ole Schemion</td>
<td>6.300.000</td>
</tr>
<tr>
<td>5</td>
<td>Fabian Quoss</td>
<td>5.738.000</td>
</tr>
</tbody>
</table>

WSOP Main Event 2014

Bei der WSOP 2014 läuft gerade das wichtigste Turnier : das Main Event. Nun wurde der zweite das Tag des Main Events gespielt und es sind noch über 3.300 Spieler mit von der Partie. Momentan sind noch 96 deutsche Spieler von der Partie. Man darf gespannt sein, wo diese sich am Ende platzieren werden. Fest steht momentan, dass die amerikanischen Spieler das Feld dominieren. Auf den vorderen Rängen findet man fast außschliesslich Spieler aus den USA. Erst auf dem 11. Platz kommt überhaupt ein Spieler aus Europa.

Hier die Top Ten und wie man sieht nur Spieler aus Amerika :

 

Timothy Stansifer (US) 481.500
Thomas Cannuli (US) 407.800
Tony Ruberto (US) 402.700
Joe Kuether (US) 401.200
Cai Zhen (US) 367.900
John Sacha (US) 364.400
Munir Shahin (US) 361.900
Kyle Keranen (US) 358.000
Timothy Reilly (US) 354.500
Thomas Roupe (US) 349.600

Mixed-Max-Finale

Das Mixed-Max-Finale ist mittlerweile Vergangenheit und am Ende siegt Jared Jaffee.

Hier zuerst kurz die Eckdaten des Turniers, dass mit sehr bekannten Spielern besetzt war :

Preispool: $1.991.250
Sieger: Jared Jaffee ($405.428)
Mitspieler: 1.475
Buy-In: $1.350 + $150

1475 Spieler waren einmal gestartet um den Sieg beim Mixed-Max Turnier davon zu tragen. Am letzten Turniertag trafen sich dann noch zehn Spieler, um den Sieg unter sich auszutragen. Hier spielte man zu Beginn an Vierertischen. Anton Smirnov und Jeff Gross waren dann die ersten, die das Feld räumen mussten.

Hier das Ergebnis der besten zehn Spieler :

1. Jared Jaffee United States $405.428
2. Mike Watson Canada $246.068
3. Mark Herm United States $126.882
4. Joseph Alban United States $126.882
5. Xiao Peng Canada $53.614
6. Brandon Cantu United States $53.614
7. Jeff Gross United States $53.614
8. Anton Smirnov Russia $53.614
9. Gustavo Kamei Brazil $27.509
10. Michael Coleman United States $27.509

Einen deutschen Spieler sucht man unter den besten zehn Spielern vergeblich. Bester Spieler ist auf Platz 25 Felix Trau mit $9.956. Leider ist er der einzige deutsche Spieler unter den Top 100. Lediglich einige Österreicher schafften es noch unter die Top 100.

Zweites Bracelet für Deutschland

Bei der WSOP geht es heiß her. Und auch die deutschen Spieler mischen eifrig mit und Dominik Nitsche konnte bereits das zweite Bracelet für sein Heimatland Deutschland nach Hause holen.
Und die $1.000-Turniere sind wohl Nitsches Ding, der bereits 2012 konnte er ein solches Turnier für sich entscheiden. Und nun in diesem Jahr war es wieder soweit und er holte sich das Bracelet bei einem $1.000-Turnier und damit auch das zweite Bracelet für Deutschland.

Hier erstmal die Daten des Turnieres :

Turnier #21: $1.000 NLH
Mitspieler: 2.043
Buy-In: $900 + $100
Preispool: $1.838.700

Und hier die Top Ten :

&nbsp;
<table>
<tbody>
<tr>
<td>1.</td>
<td><strong>Dominik Nitsche</strong></td>
<td>Germany</td>
<td>$335.659</td>
</tr>
<tr>
<td>2.</td>
<td>Dave D’Alesandro</td>
<td>United States</td>
<td>$208.931</td>
</tr>
<tr>
<td>3.</td>
<td>Bob Bounahra</td>
<td>Belize</td>
<td>$145.229</td>
</tr>
<tr>
<td>4.</td>
<td>Zachary Gruneberg</td>
<td>United States</td>
<td>$104.594</td>
</tr>
<tr>
<td>5.</td>
<td>Thayer Rasmussen</td>
<td>United States</td>
<td>$76.443</td>
</tr>
<tr>
<td>6.</td>
<td>Jeff Gross</td>
<td>United States</td>
<td>$56.549</td>
</tr>
<tr>
<td>7.</td>
<td>Eric Milas</td>
<td>United States</td>
<td>$42.382</td>
</tr>
<tr>
<td>8.</td>
<td>Billy Horan</td>
<td>United States</td>
<td>$32.168</td>
</tr>
<tr>
<td>9.</td>
<td>David Burt</td>
<td>United Kingdom</td>
<td>$24.702</td>
</tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Lance Harris</td>
<td>United States</td>
<td>$19.398</td>
</tr>
</tbody>
</table>

WSOP : #11: $1.500 NLH 6-Max

Auf dem Plan bei der WSOP stand das 11 Turnier : $1.500 NLH 6-Max

Hier erstmal die wichtigsten Eckdaten :

Buy-In: $1.350 + $150
Preispool: $2.142.450

Gegner :  1.587

Bei diesem Turnier waren zwei deutsche Spieler mit von der Partie, aber die beiden konnten bei dem Turnier nicht in Erscheinung treten. Sie verabschiedeten sich sehr schnell wieder von den Tischen. Am Ende waren die ersten sechs Plätze mit Spielern aus den USA besetzt. Auf dem siebten Platz folgte dann endlich ein deutscher Spieler : Sebastian Pauli.

Hier die ersten Plätze :

1. Justin Bonomo United States $449.980
2. Mike Sowers United States $278.518
3. Daniel Strelitz United States $180.587
4. Lance Harris United States $119.977
5. Niel Mittelman United States $80.341
6. Taylor Paur United States $55.703
7. Sebastian Pauli Germany $39.635
8. Viet Vo United States $39.635
9. Todd Anderson United States $29.351
10. Frank Debus Germany $29.351