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Mit dem Pokern Millionär werden

Kann man mit dem Pokern Millionär werden ?  - Denn das ist doch schließlich der Traum aller derer, die mit dem Pokern beginnen. Spielen, erfolgreich spielen und damit soviel Geld gewinnen, dass man vom Pokern leben kann. Also am besten natürlich Millionär.

Doch die Realität ist ernüchternd. Am Ende können nur ganz wenige vom Pokern alleine leben, geschweige denn Millionär werden.

Aber der ein oder andere Spieler schafft es dann eben doch. Es gibt die sogenannte All-Time-Money-List. Und nach einem Blick auf diese Liste weiß man, dass 1.351 Spieler  durch Live-Turniere mindestens eine Million Dollar gewonnen haben. Okay, sieht man ein bisschen genauer hin, so merkt man, dass hier lediglich die  Umsätze der Spieler addiert wurden. Buy-Inns beispielsweise wurden nicht berücksichtigt.

Und schaut man dann ein bisschen weiter, so sieht man : Die Spieler aus den USA sind am erfolgreichsten. So haben 751 Spieler aus den USA  zusammen mehr als 2,1 Milliarden Dollar gewonnen. Dann folgt Großbritannien mit 101 und Kanada mit 69 Millionären. Deutschland kommt nach Frankreich auf Rang 5 47 Millionären. Aber immerhin haben die deutschen Spieler  höhere Preisgelder eingefahren.

 

Gut , eigentlich sollte man sich anhand dieser Liste lediglich vor Augen führen, dass es schwer ist vom Pokern zu leben. So nebenbei als Hobby mag das ja ganz nett sein, aber Millionär damit zu werden, ist wohl mehr als unwahrscheinlich.

Titan Poker

Räuber spielt einfach im Nachbarcasino weiter

Es gibt doch wirklich Geschichten die glaubt man eigentlich gar nicht. So wie auch die Folgende : Da gibt es einen Mann in Mantana, 42 Jahre alt. Der hat nicht Besseres zu tun als raubt ein Casino aus und flüchtete. Na gut, flüchten kann man es nun vielleicht nicht nennen.

Er fuhr mit seinem Auto einfach ein paar Straßen weiter ins nächste Casino und spielte dann hier in aller Ruhe weiter.

George Leon Goodrie heißt der Mann, der ein langes Vorstrafenregister hat. Er bedrohte einen Angestellten des Emerald City Casinos und machte sich dann mit der Beute in seinem Auto davon. Die Polizei machte sich dann sofort auf die Suche und nur wenige Straßen weiter fanden Sie schonmal das gesuchte Auto. Auf dem Parkplatz eines anderen Casinos. Und ihm Casino fanden Sie dann auch den gesuchten Mann, der hier in aller Ruhe das vorher erbeutete Geld wieder verspielte…

Goodrie wird nun vermutlich einige Zeit hinter schwedischen Gardinen verbringen, den er wurde bereits wegen mehrere Delikte gesucht und es waren Belohnungen in einer Gesamthöhe von 300.000 Dollar auf ihn ausgesetzt.

 

PCA $25k-Highroller

Auf den Bahamas läuft gerade das PCA $25k-Highroller Turnier. 213 Starter entrichteten bis jetzt das Preisgeld aber auch heute kann man sich noch für das Turnier anmelden. Auf Platz Nummer 10 liegt momentan der beste deutsche Spieler Marvin Rettenmaier. Bester Spieler momentan ist Dustin Johns aus den USA mit einem Chipcount von 298,100.
Neben Rettenmaier sind aus deutscher Sicht noch Christoph Vogelsang, Ole Schemion und Martin Finger im Rennen aber diese befinden sich alle noch eher im unteren Bereich. Hier gilt es also einiges aufzuholen.

Hier die momentanen Top 10 :
<table>
<tbody>
<tr>
<td>1</td>
<td>Dustin Johns</td>
<td>US</td>
<td>298,100</td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td>Robert Gorodetsky</td>
<td>US</td>
<td>294,900</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>Brian Yoon</td>
<td>US</td>
<td>294,000</td>
</tr>
<tr>
<td>4</td>
<td>Jared Jaffee</td>
<td>US</td>
<td>293,600</td>
</tr>
<tr>
<td>5</td>
<td>Isaac Baron</td>
<td>US</td>
<td>258,000</td>
</tr>
<tr>
<td>6</td>
<td>Olivier Busquet</td>
<td>US</td>
<td>257,400</td>
</tr>
<tr>
<td>7</td>
<td>Faraz Jaka</td>
<td>US</td>
<td>254,900</td>
</tr>
<tr>
<td>8</td>
<td>Chance Kornuth</td>
<td>US</td>
<td>210,400</td>
</tr>
<tr>
<td>9</td>
<td>Guillermo Olvera</td>
<td>MX</td>
<td>198,700</td>
</tr>
<tr>
<td>10</td>
<td>Marvin Rettenmaier</td>
<td>DE</td>
<td>190,100</td>
</tr>
</tbody>
</table>

Über €3,7 Millionen im Casino de Monte Carlo erbeutet

Einem Trio von Betrügern war es zwischen April 2014 und Juni 2015 gelungen über 3,7 Millionen Euro zu erbeuten.

Die drei Betrüger sind Sajid Rashid, Qamar Hussain und Zahidul Haque Khan . Sajid Rashid und Qamar Hussain sind nun für jeweils 30 Monate hinter schwedischen Gardinen, Zahidul Haque Khan wird für 10 Monate kein Sonnenlicht mehr sehen.
Und Sajid Rashid ist kein Unbekannter. Insgesamt nutzt der Mann 28 unterschiedliche Identitäten und ist in London bereits in zahlreichen Casinos gesperrt. Außerdem saß er in England bereits schonmal hinter Gittern – damals waren es 14 Monate wegen Casinobetrugs .

Doch was taten die drei ?

Sie kauften Jetons zu 10 Euro und steckten Sie unauffällig ein. Am Roulettetisch packten Sie diese dann wieder aus und dort gingen Sie als 1.000 Euro Jetons durch. Denn die Jetons am Roulettetisch haben keine Beschriftung. Und so sammelten sie Millionen.

EPT Prag

Die Pokerwelt freut sich derzeit auf die in Kürze stattfindende EPT in Prag. Denn nunmehr dauert es nur noch 3 Tage bis die EPT in Prag starten wird. Los geht es am 5. Dezember und das Event wird bis zum 16. Dezember laufen.
Die Spieler kommen immer sehr gerne wieder nach Prag, da hier neben dem Pokern noch ein tolles Ambiente und Programm geboten wird. Man kann sich auch als Besucher auf einiges freuen.

Hier der Turnierplan :

Eureka Main Event (5. – 10. Dezember 2015) – €1.100
Super High Roller (8. – 10. Dezember 2015) – €50.000
Eureka High Roller (9. – 10. Dezember 2015) – €2.200
EPT Main Event (10. – 16. Dezember 2015) – €5.300
Single Day High Roller (11. Dezember 2015) – €25.500
EPT High Roller (14. – 16. Dezember 2015) – €10.300

Das Hilton Prague Hotel wird Austragungsort sein. Und eines sei noch am Rande erwähnt : Es wird auch ein Charity Turnier für den guten Zwecke geben. Mit einem Beitrag von nur 150 Euro kann jeder mit dabei sein. Und auch einige Pokerprofis lassen sich hier blicken. So haben sich bereits jetzt Jason Mercier, Chris Moneymaker und auch Vanessa Selbst angekündigt. Der Erlös soll dann an „Right To Play“ fliessen.

Norwegische Rekord Pokermeisterschaft

In Oslo war es soweit und es wurde die erste norwegische Pokermeisterschaft ausgetragen. Und natürlich zieht so ein Ereignis immer viel Aufmerksamkeit auf sich. Und obendrein wurden auch gleich einige Rekorde hier aufgestellt : so war es das größte je in Europa ausgetragene eigenständige Turnier  ( 1913 Spieler waren mit von der Partie ). Desweiteren kam bei einem Buy-In von 5.000 norwegischen Kronen (rund 540 Euro)  ein Preispool von über 8 Millionen Kronen (rund 913.000 Euro) zusammen.

So weit so gut. Doch wer konnte am Ende den Sieg für sich beanspruchen ? Der Sieg geht an  Felix Stephensen. Vielen dürfte der Name ein Begriff sein, den im Vorjahr wurde er WSOP Zweiter.

Drei Starttage hatte das Turnier. 6 Tage wurde auf höchstem Niveau gepokert was das Zeug hält. Am Final Table fanden sich dann neben dem späteren Gewinner  Felix Stephensen noch Silje Nilsen, Simon Andre Solberg, Håkon Garberg, Jan Erik Fjell, Jens Petter Johansen, Anders Bjerk und auch Andreas Farda.

Und hier das offizielle Ergebnis :
<table>
<thead>
<tr>
<th>Platz</th>
<th>Spieler</th>
<th>Preisgeld</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>1.</td>
<td>Felix Stephensen</td>
<td>1.405.150 kr (€152.460)</td>
</tr>
<tr>
<td>2.</td>
<td>Silje Nilsen</td>
<td>773.510 kr (€83.930)</td>
</tr>
<tr>
<td>3.</td>
<td>Anders Bjerk</td>
<td>535.250 kr (€58.070)</td>
</tr>
<tr>
<td>4.</td>
<td>Andreas Fardal</td>
<td>384.240 kr (€41.690)</td>
</tr>
<tr>
<td>5.</td>
<td>Jens Petter Johansen</td>
<td>318.970 kr (€34.610)</td>
</tr>
<tr>
<td>6.</td>
<td>Håkon Garberg</td>
<td>257.390 kr (€27.930)</td>
</tr>
<tr>
<td>7.</td>
<td>Jan Erik Fjell</td>
<td>197.150 kr (€21.390)</td>
</tr>
<tr>
<td>8.</td>
<td>Simon Andre Solberg</td>
<td>138.930 kr (€15.070)</td>
</tr>
</tbody>
</table>

MCOP Amsterdam

In Amsterdam läuft aktuell das €4.000 Main Event der Master Classics of Amsterdam. Die Tage 1A sowie 1B sind bereits absolviert und von ehemals 278 Startern sind nun noch 139 übrig geblieben. Was uns natürlich besonders freut, ist das sich aktuell ein deutscher Spieler auf Platz 1 befindet. Chipleader mit 195800 Chips ist Martin Finger.

Noch mit dabei sind Kuljinder Sidhu, Ole Schemion, Artur Koren, Pieter de Korver, Kilian Kramer, Timothy Adams, Michiel Brummelhuis,Faraz Jaka, Matthias De Meulder, Philipp Gruissem und auch Eugene Katchalov ist noch mit dabei.
Bereits verabschieden mussten sich dagegen Jorryt van Hoof, Jer El Salsero, Nikolaus Teichert, Fatima Moreira de Melo und auch Niels van Leeuwen.

Und starten die Top 10 in den Tag 2 :

1 Martin Finger 195,800
2 Marco Guldenaar 181 400
3 Timothy Adams 149,200
4 Omer Çubukçu 131,300
5 Antoine Vranken 129,400
6 Tobias Peters 117 700
7 Hakim 113 900
8 Johnny Mehlhansen 110 500
9 Ilan Boujenah 101,600
10 Luuk Gieles 101100

Kurseinbruch bei Amaya Gaming

Bei Amaya Gaming ( seines Zeichens Muttergesellschaft von Pokerstars ) kam es zu großen Kurseinbrüchen nach Gewinnwarnung. Was war geschehen ?

Am vergangenen Dienstag gab der CEO von Amaya Gaming David Baazov die aktuellen Quartalszahlen bekannt. Daraus geht hervor, dass die zu erwartenden Umsätze rund 13 Prozent niedriger als ursprünglich geplant werden. Und bei den Netto Gewinnen sieht es sogar noch drastischer aus. Hier würden 5 bis 12 Prozent weniger erwartet werden.

Das weitere Erstarken des Dollars im Vergleich zum Euro sei der Grund für die Gewinnwarnung so Baazov. Es ist nun so, die meisten Spieler aus europäischen Ländern kommen, die Spiele dagegen aber in Dollar angeboten werden. Und so führt ein starker Dollar zu weniger Kaufkraft bei den Spielern.

Noch dazu kommt, dass man sich aus Portugal und Griechenland zurückziehen muss. Und in beiden Ländern wurde gerne und viel gespielt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Umsatz zwar von $299,5m auf $324,4m aber die Aktionäre kauften und kauften aufgrund der Gewinnwarnung.

Innerhalb von weniger als zwei Tagen fiel der Kurs von Amaya Gaming mehr als 33 Prozent ein.

Und Baazov hatte noch mehr zu vermelden. So solle beispielsweise ein neue Pokervariante eingeführt werden. Anfang 2016 wolle man außerdem in New Jersey starten. Und obendrein hoffe man auch, dass man sich wieder nach Russland bewegen könnte, wenn der Markt dort reguliert sein würde.

Poker Heaven schließt seine Pforten

Wer kennt nicht den Satz : Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Und das gilt im wahren Leben genauso wie im Internet und bei den Glücksspielen. Der Pokerraum Poker Heaven schließt , und zwar für immer. Wer momentan die Webseite besucht findetn folgenden Text :

„Wir müssen Ihnen mitteilen, dass ab 12. November 2015 Poker Heaven geschlossen wird. Bitte besuchen Sie unsere FAQ’s für weitere Informationen. Wenn Sie immer noch keine Antwort auf Ihre Frage finden können, mailen Sie an support@pokerheaven.com für weitere Informationen.“

Wer sich dann noch die Mühe macht und die FAQ`s nachliest, der findet auch den Grund der Schließung. Es werden die Regulierungen der verschiedenen europäischen Pokermärkte angesprochen. Und wie jeder weiß, der sich mit der Pokerszene beschäftigt, so hat sich hier in den vergangenen Jahren mehr und mehr getan.
So haben sich einige Länder zu einer Isolierung ihres Spielerpools entschlossen ( das betrifft Spanien, Frankreich oder auch Italien ). Dies bedeutete für die Pokerseitenbetreiber viel viel Arbeit, denn es mussten eigene Domains bzw. Softwares programmiert werden. Und vor allem für die kleineren Pokerräume wie Poker Heaven, war das ein großes Problem.

Wer also noch Geld auf seinem Account bei Poker Heaven hat, der sollte sich nun schnellmöglich, spätestens aber bis zum 12. November einloggen und das Geld abheben. Denn was man hat, hat man und sicher ist sicher. Nach dem 12. November hat man keinen Zugriff mehr aufs Konto und muss sich dann umständlich per Email mit dem Kundenservice auseinandersetzen.

WSOPE Main Event mit enttäuschenden Besucherzahlen

Die Betreiber der WSOPE und auch die Spielbank in Berlin dürften bitterlich enttäuscht sein, den man hatte sich hier wirklich mehr erwartet. Am Tag 1A beim Main Event der WSOPE fanden sich gerade einmal läppische 104 Spieler ein. Enttäuschung pur !
Jeder von diesen 104 Spielern leistete jedoch einen Buy-In in Höhe von 10.500 Euro und so sind im Preispool nun bereits über 1 Million Euro. Vorallem deutsche Spieler sucht man fast vergebens unter diesen 104 gestarteten Spielern. Dafür sind einige der internationalen Profis mit am Start.
Nun kann man nun nur Vermutungen anstellen voran das wohl liegen kann : Ist der hohe Buy-In Schuld oder steckt vielleicht ein anderer Grund dahinter ? Nun geht es mit Tab 1B weiter und es bleibt abzuwarten, wie es nun weitergeht.

Einige der bekannteren Spieler die mit am Start beim Tag 1A waren sind : Adrian Mateos, Martin Jacobsen, Fedor Holz, Ben Sulsky, Jan Heitmann und Anton Wigg . Doch von diesen Namen sind längst nicht mehr alle mit von der Partie. 57 Spieler sind am Ende von Tag 1A noch mit im Rennen.